Meine Geschichte
Ich hab lange gedacht, meine Geschichte wäre nicht wichtig genug, um sie zu erzählen. Zu normal. Zu wenig „Wow“. Ich hab mir eingeredet, andere hätten mehr erlebt, mehr erkannt, mehr zu sagen. Also hab ich weitergemacht. Weiter funktioniert. Wie man das eben macht.
Und irgendwann kam dieser Punkt, an dem ich gemerkt hab: Ich kann zwar alles am Laufen halten – aber ich selbst komme darin nicht mehr vor.
Elvanya ist nicht entstanden, weil ich ein Projekt brauchte. Es ist entstanden, weil ich einen Ort gebraucht habe. Einen Ort, an dem ich nicht so tun muss, als wäre alles easy. Und an dem Manifestation nicht wie ein Zuckerguss klingt, sondern wie etwas, das man im echten Leben wirklich üben kann.
Nicht nur wünschen. Werden. Das ist hier nicht ein hübscher Spruch. Das ist die Richtung.
Wer ich bin – ganz kurz, ohne Hochglanz
Ich bin Sandra, 48 Jahre alt, vierfache alleinerziehende Mutter. Ursprünglich gelernte Verwaltungsfachangestellte. Später habe ich mich in verschiedenen Bereichen der Gastrobranche ausprobiert – immer mitten im Leben, immer in Bewegung. Doch seit den frühen 2000er-Jahren stand mein Dasein vor allem unter einem Titel – Muttersein.
Und ganz ehrlich: Über viele Jahre war mein Leben vor allem eins – Verantwortung. Alltag. Organisieren. Durchziehen. Nur… das Durchziehen hat irgendwann angefangen, mich zu fressen. Heute mache ich eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement. Das bringt Stabilität – und gleichzeitig stellt es mir eine Frage, die ich lange weggeschoben hab: War das schon alles?
Von außen sah das oft „stark“ aus. Ich war zuverlässig, ich war die, auf die man zählen konnte. Innen war’s irgendwann einfach nur voll. Und leer gleichzeitig.

Kennst du dieses Gefühl, wenn du abends da sitzt und denkst: War das jetzt wirklich mein Tag – oder hab ich den nur überlebt?
Wie ich mich selbst verloren hab (ohne es zu merken)
Ich hab jahrelang in To-do-Listen gelebt. Morgens starten, Tag abarbeiten, Dinge erledigen, Kinder, Pflichtkram, Termine, wieder schlafen. Und wenn zwischendurch dieses leise Ziehen kam – dieses „Da müsste doch mehr sein“ – hab ich es weggeschoben.
Nicht, weil ich’s nicht gespürt habe. Sondern weil ich nicht wusste, was ich damit anfangen soll.
Und dann wird aus „ich schaff das schon“ langsam „ich kann nicht mehr“. Nicht immer dramatisch. Oft eher so: gereizt, schnell überfordert, innerlich auf Anschlag. Der Körper macht weiter, aber irgendwas in dir sagt: „Ich bin hier nicht mehr zuhause.“
Das Gemeine ist: Funktionieren fühlt sich erstmal wie Kontrolle an. Wie Sicherheit. Aber in Wahrheit ist es oft nur ein System, das dich über Wasser hält – während du innerlich langsam untergehst.
Der Moment, wo’s nicht mehr ging
Irgendwann hat mein Körper Stopp gesagt. Nicht als große Szene, eher als klares Signal. Müde bis in die Knochen. Dünnhäutig. Schnell genervt. Und dieses Gefühl, dass selbst kleine Sachen plötzlich zu viel sind.
Das war nicht schön. Aber es war ehrlich. Und es hat mich gezwungen hinzuschauen.
Ich musste nicht „noch mehr schaffen“. Ich musste lernen, anders mit mir zu sein. Nicht gegen mich.
Und das war ein Wendepunkt, weil ich zum ersten Mal verstanden hab: Ich brauche nicht noch mehr Disziplin. Ich brauche inneren Halt.
Nicht als Konzept. Sondern als etwas, das ich im Alltag spüre.
Was wirklich geholfen hat
Nicht der perfekte Plan. Nicht „ab jetzt wird alles anders“. Sondern kleine Dinge, die ich wiederholen konnte.
Ich hab wieder angefangen zu schreiben. Nicht schön. Nicht literarisch. Einfach raus. Sätze wie „Ich will so nicht weiter.“ Oder „Ich hab Angst, dass das alles so bleibt.“
Stille war am Anfang fast unangenehm, weil da plötzlich alles hochkam, was ich jahrelang weggedrückt hatte. Und kleine Rituale – ja, auch die – haben mir geholfen. Nicht als Flucht, sondern als Anker. Eine Kerze beim Schreiben. Eine Tasse Tee, die ich wirklich trinke, statt nebenbei. Ein kurzer Moment am Fenster, bevor der Tag losgeht.
Das klingt banal. Ist es aber nicht, wenn du jahrelang nur neben dir her lebst.
Und irgendwann hab ich gemerkt: Diese kleinen Dinge machen etwas Großes. Sie geben dir innere Sicherheit zurück. Nicht die Art von Sicherheit, die sagt „Alles ist perfekt“. Sondern die Art, die sagt: Ich bin da. Ich halte mich. Ich kippe nicht sofort um, nur weil der Tag laut ist.
Und Manifestation? (ehrlich, ohne Internet-Quatsch)
Ich war am Anfang skeptisch. Weil im Internet so viel Quatsch rumfliegt. Dieses „Du musst nur richtig denken“ – und wenn’s nicht klappt, bist du halt schuld. Darauf hatte ich keinen Bock.
Für mich wurde Manifestation erst dann echt, als ich verstanden hab: Es geht nicht um Wünsche. Es geht um Richtung. Um Entscheidungen. Um Muster. Um das, was ich im Alltag wirklich mache – auch an den Tagen, an denen ich keine große Energie habe.
Und hier kommt der Teil, den ich lange falsch verstanden hab:
Manifestation beginnt nicht da, wo du euphorisch bist. Sie beginnt da, wo du innerlich sicher wirst.
Weil du aus Unsicherheit immer wieder dieselben Entscheidungen triffst. Du bleibst klein. Du passt dich an. Du ziehst durch. Du wartest. Du kontrollierst. Du übergehst dich.
Innere Sicherheit ist wie ein innerer Boden. Und erst wenn der da ist, kannst du wirklich wählen:
Was will ich? Was passt zu mir? Was lasse ich nicht mehr zu? Was darf leichter werden?
Und ja: Ich mag auch das Magische daran. Symbolik, Energie, diese Sprache, die dich erinnert. Aber bei mir ist Magie kein Ersatz fürs Leben. Sie ist eher sowas wie ein kleiner Griff an die Schulter, der sagt: Hey. Bleib dran.
Warum es Elvanya gibt
Elvanya ist für Mütter im Funktionsmodus – und für Frauen, die viel tragen und dabei spüren, dass sie selbst irgendwo verloren gegangen sind.
Hier bekommst du keine leeren Versprechen. Und auch kein „Wünsch dir was“-Wunder. Du bekommst Wissen, Erfahrungen, Impulse – und vor allem eine Praxis, die dich im echten Leben trägt. Schritt für Schritt. Nicht perfekt. Aber echt.
Ich will, dass du dich hier nicht weiter antreibst, sondern wieder bei dir landest. Dass du innerlich stabiler wirst. Dass du dir vertraust. Und dass Manifestation für dich etwas wird, das nicht stresst, sondern trägt.
Elvanya ist kein Projekt, das ich mir „ausgedacht“ habe. Es ist das Ergebnis meiner Reise, meiner Brüche, meiner inneren Kämpfe und meiner Entscheidungen, immer wieder aufzustehen. Es ist ein Raum, den ich erschaffen habe, weil ich selbst so lange nach einem Ort gesucht habe, an dem ich mich verstanden und gehalten fühle.
Vielleicht erkennst du dich in manchen Zeilen wieder. Vielleicht spürst du an bestimmten Stellen, dass ich deine eigene Sehnsucht in Worte fasse. Vielleicht fühlst du dich inspiriert, deine eigene Geschichte neu zu schreiben. Wenn das geschieht, dann erfüllt dieser Beitrag seinen tiefsten Sinn.
Wenn du jetzt hier bist (kleine Führung, kein Druck)
Wenn du neu hier bist, geh über „Starte hier“ – oder klick dich in den Themenwelten zu dem Thema, das dich gerade am meisten trifft. Du musst nicht alles auf einmal machen. Du musst nur anfangen – richtig.
Wenn du gerade sehr im Funktionsmodus bist, dann fang nicht mit „noch mehr Wissen“ an. Fang mit einem kleinen Schritt an, der dir wieder Boden gibt. Und wenn du gerade eher spürst „Ich will wirklich neu starten“, dann nimm dir Zeit für die Inhalte, die dich in die Richtung bringen, die du längst kennst – auch wenn du sie lange ignoriert hast.
Eine Einladung
Wenn du gerade oft das Gefühl hast, „eigentlich müsste ich…“, dann atme kurz durch. Du musst hier niemandem etwas beweisen. Du darfst genau da anfangen, wo du gerade stehst. Und wenn du willst, gehen wir von dort aus weiter – Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit Richtung.
Nicht nur wünschen. Werden.